So sind wir also durch das Eis gezogen, mit knurrenden Mägen, durch Wälder, Wüsten, über Gebirge, vorbei an reichen Hütten und schäbigen Palästen, nie durch Heimat, nie sicher, für lange und weit fort — nicht weit genug. Noch immer unser Blick zurück, noch immer Erinnerung und alte Gewohnheit, noch immer Ausruhen und Zögern, Schwäche, wo Mut erforderlich wäre, Mut zu uns selbst - Selbstmut1 - oh, wir Helden! — Vorwärts also, wie wollten wir sonst frei werden?
1 Anm.: das Wort "Selbstmut {m.}" scheint im Deutschen nicht zu existieren, wie es im Übrigen generell nur wenige männliche Substantive gibt, die auf "-mut" enden, also wirklich mit "Mut" verwandt sind. Das Kontexmenü der Rechtschreibprüfung schlägt mir klugerweise gleich "Selbstm*rd" vor, natürlich ...
Donnerstag, 3. April 2008
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