Home » Zur Zeit » Seitengedanke.
Montag, 27. April 2009
Seitengedanke.
Wenn man wohl etwas wie eine bescheidene Konsequenz aus dem Jetzt und seiner allgemeinen und bei sich bietender Gelegenheit selbstpostulierten Empfindlichkeit jedem Windstoss und -hauch und -häuchlein gegenüber ziehen darf, jenem Jetzt, das als Synonym für Krise steht und gar nicht mehr anders verstanden wird, so doch diese, dass das Scheitern nicht nur im Kleinen und Privaten, sondern auch im grossen und globalen Massstab eine reelle Wahrscheinlichkeit besitzt, dass es quasi etwas Normales, Natürliches und Übliches ist, dass mithin die Notwendigkeit, sich darauf einzulassen, damit tatsächlich leben zu lernen, das Scheitern selbst als einen permanenten Aspekt des Lebens zu begreifen, grösser ist als alle vermeintlichen Gründe zur Annahme einer stetigen Aufwärtsentwicklung, gar einer Gesetzmässigkeit des sog. Fortschritts.

































