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Samstag, 24. Oktober 2009
Neustart unter anderer Prämisse.
Leben heisse verlieren lernen, las ich gestern im Feuilleton. Einer dieser Sätze, die einfach so daherkommen und die man dort auch nicht beweisen muss, es ist a priori jedem selbstverständlich. Drum solle man etwa Kinder beim Spiel (durch quasi umgekehrtes Mogeln) gewinnen lassen, das Verlieren lernten sie dann später schon noch früh genug. Wohlgemerkt, das Ziel bestand darin, sich dann besser zu fühlen, es ging eigentlich gar nicht um Kinder, diese waren nur Mittel und Werkzeug, und wie das Verlierenlernen dann später für einen Gewohnheitsgewinner ist, war eine Frage, die zu stellen man klug vermied. — Leben heisst, mit Verlaub, sein Scheitern in Gewinn umwandeln. Zurück auf Feld 1, meine lieben Schönschreiberlinge!
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3 Kommentar(e):
Wieso muss man sein Scheitern in irgendwas umwandeln, warum nicht nehmen als das was es ist?
PS: Gerade die Heim-Käserei entdeckt, wo krieg ich die her?
1. Weil fortwährendes Scheitern alleine irgendwie ein gewisses Frustrationspotential beinhaltet.
2. Wird in diversen Schaukäsereien verkauft, z.B. im Emmental. Es ist aber nichts drin, was man nicht selbst herstellen könnte. Das Laab kann man auf dem Lande oder in Apotheken kaufen. Wichtig ist allerdings die detaillierte Anleitung.
1. Ich ahne ein begriffliches Anders- bis Mißverständnis meinerseits, danke für die Aufklärung.
2.Ohne Anleitung bin ich aufgeschmissen! (Werde also nach Schaukäsereien und Emmentälern gleichermaßen Ausschau halten)
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