Das Lachen sei spontaner Ausdruck unserer Verblüffung über die erkannte und uns nun eben gerade bewusst gewordene Differenz zwischen der Realität und unserer Vorstellung von ihr1. — Man muss Schopenhauer unweigerlich dankbar sein für solcherart Definitionen. Er lehrt einen, abseits aller inhaltlichen Aussagen, nämlich allein durch seinen schriftstellerischen Stil, seine angewandte Technik, das Hinterfragen der Begriffe, manchmal sogar expliziter Worte, die man seit Jahrzehnten gedankenlos benutzt und dahergeplappert hat. (Zum 150.Todestag.)
1 Die Welt als Wille und Vorstellung
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Dienstag, 21. September 2010
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