Mittwoch, 29. September 2010

Vom überdimensionalen Überbau.

These: Wenn Organisationen und deren Hierarchien wachsen, dann geschieht dies immer unproportional im Überbau, d.h. an gerade den Stellen, wo es nicht produktiv notwendig ist, oder ganz ohne Umschweife ausgedrückt: im Wasserkopf. Erst wenn ersichtlich wird, dass die jeweilige Basis ihren Überbau nicht mehr tragen kann, wird nachträglich unten nachgestopft, dann oft hektisch und unter Benutzung zeitweiliger, externer Kräfte - es geht ja schliesslich um etwas. Unsere modernen Grossfirmen und Staatsgebilde sind geradezu Paradebeispiele für dieses Phänomen.

2 Kommentar(e):

tpl hat gesagt…

meine frage ist:

sollte man, dann u wann, nicht lieber einen shunt legen?

T.M. hat gesagt…

Eine Drainage? Die Ursachen blieben dann aber unverändert. Und wahrscheinlich würde man ihn noch als Leiter benutzen.

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