Was sog. Finanzdienstleister betrifft, so ist wachen Auges momentan zu bemerken, dass ausgerechnet die, welche in der Zeit vor der sog. Finanzkrise am gierigsten nach dem Geld des Kunden gegriffen haben und dann am stärksten für dessen Verluste verantwortlich waren, jetzt wieder zuerst aus ihren Löchern kommen, um ihm, der oft noch immer im Keller sitzt, endlich eine Zukunft neu rosig auszumalen. Rosiger natürlich als je zuvor, man hat ja schliesslich gelernt und macht jetzt keine Fehler mehr, überhaupt nie mehr. — Ein Erinnerungsvermögen von zwei (oder schlimmer: noch mehr) Jahren ist heute hinderlich, quasi ein Konstruktionsfehler des Konsumenten, schwerwiegender noch als dessen ewiges Sparen1, ein Mangel, der endlich in frühen Schuljahren und zwar ohne allzu voreiligen Verzicht auf den Rohrstock aberzogen und weggezüchtet gehört! Wie wollten künftige Generationen sonst nachhaltig ihre Pflichten erfüllen können?
1 am Sparen kann man noch verdienen!
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Dienstag, 30. November 2010
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