Dienstag, 14. Dezember 2010

Rätsel-Haft.

Der Leser ist und bleibt ein Mysterium, ein ewiges Rätsel. Sein Lesen ist nach wie vor quasi umgekehrt proportional zu meinen aphoristischen Selbstversuchen. Kaum also, dass ich mich einmal zwei Tage in wohlverdienter (!) Hibernation1 versuche, wie jedes kluge Tier das während des alljährlichen, pränatalen Deliriums tut, entfaltet er ein virtuelles Eigenleben und treibt heimlich (!) das ihm gemässe Unwesen ...

1 man vermutet in Fachkreisen bereits, dass dies nur eine vermeintliche solche sein könnte

2 Kommentar(e):

Anhora hat gesagt…

"Sein Lesen ist nach wie vor quasi umgekehrt proportional zu meinen aphoristischen Selbstversuchen."

Heißt das, je weniger du schreibst, desto höher ist die Zahl deiner Leser?
Oder: je mehr du schreibst, desto weniger schreiben die Leser?

Oder wie? Oder was?

T.M. hat gesagt…

Genau so, schon seit geraumer Zeit. Eins der ungelöstestesten Rätsel der Menschheit. Schrübe ich gar nichts mehr, es entstünde ein zweites Gesichtsbuch hier.

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