Donnerstag, 16. Dezember 2010

Wieder ein König.

Die Zeit sei inzwischen reif für eine neue deutsche Aristokratie, womöglich sogar für einen deutschen König, liest man gleich an mehreren Orten, natürlich sarkastisch, aber durchaus auch in vollem Ernst, stets bezugnehmend auf den bayrischen Sunnyboy und seine telegene Gattin. — Das Volk der Dichter und Denker zweifellos auf einem neuen intellektuellen Höhepunkt seiner Geschichte. Man lasse nun noch die bevorstehende Hochzeit im britischen Königshaus vorübergehen, dann alsbald die Thronübergaben in Norwegen, Schweden, Dänemark und den Niederlanden, dazu vielleicht noch ein, zwei neue Lichtgestalten und Emporkömmlinge mit lustigen Namen, eine neue Prinzessin, die halbwegs irgendwie aussieht, und halte sich nur immer konsequent vor Augen, dass es im Absurden wirklich kein Genug gibt, um nicht doch von hinreichend Vielen ernstgenommen zu werden ...

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