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Mittwoch, 23. März 2011
Wach.
Der Gegensatz, den man in (vor allem repräsentativer) Politik leicht zwischen Reden und Handeln feststellt, insbesondere zwischen "vor der Wahl" und "nach der Wahl", ist nichts weiter als jener altbekannte Dualismus von Wille und Vorstellung. Vor der Wahl gleicht man als Politiker sein Reden den Vorstellungen des vielzahligen Rezipienten an, nach der Wahl sein Handeln dem eigentlichen Willen seiner Politik. Die Differenz nennt der eine mit dem Fuss aufstampfend Politikverdrossenheit, der andere spricht von politischer Wachheit.
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