Dienstag, 8. Mai 2012

Nachtlied (III)

Wer davon gesegnet ist, mit einer Eule oder Nachtigall einschlafen zu müssen, wird feststellen, dass unabhängig vom Konzept der Darbietung - stundenlange, traurige Monotonie bzw. lebenslustiger Einfallsreichtum und Variation - in beiden Fällen derselbe Effekt nicht ausbleibt: es geht nach ein paar Tagen nicht mehr ohne. Man kann nicht eher einschlafen, bis dass man seinen gefiederten Freund im Dunkel erlauscht hat. Zugesicht bekommen wird man ihn wohl nie ...

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