Donnerstag, 30. April 2009

Verdreifachung.

Eine Steigerung auf nicht weniger als 300% in nur anderthalb Jahren (vergl. hier). Es soll noch einer sagen, es gebe heutzutage keine Fortschritte mehr zu vermelden.

Mittwoch, 29. April 2009

Drei Leben.

Schopenhauers Gedanken von den zwei Leben noch einmal aufgreifend muss ich heute fragen: sind es zwei oder nicht sogar drei? Ich mache neben dem materiellen und alltäglichen Leben, quasi auch tierischen, und jenem anderen, geistigen Leben noch ein vergleichsweise neues, drittes Leben aus, nämlich das als Informationsmensch, d.h. in aller erster Linie als Rezipient, als Medienkonsument. Dieses ist zwar mit jenem ersten, materiellen Alltagsleben eng verzahnt und es gibt in beiden Richtungen Übergänge, und gelegentlich, aber seltener, existieren auch Brücken zum geistigen Leben, jedoch ist die Welt, die uns allabendlich rechteckig vor unseren Augen herumflimmert eben nicht eine der beiden anderen, sondern in ihren besten Momenten lediglich etwas ähnliches, meist hingegen ein kalkuliertes Designprodukt (und zudem eine Ware). Man spürt es an der Zeit, die man in dieser oder jenen Welt verbringt und die einem an anderem verlorengeht.

Dienstag, 28. April 2009

Sprüche (166)

Von grossen und schweren Fehlern berichtet man anderen leichter als von den kleinen Peinlichkeiten. — Warum?

Montag, 27. April 2009

Seitengedanke.

Wenn man wohl etwas wie eine bescheidene Konsequenz aus dem Jetzt und seiner allgemeinen und bei sich bietender Gelegenheit selbstpostulierten Empfindlichkeit jedem Windstoss und -hauch und -häuchlein gegenüber ziehen darf, jenem Jetzt, das als Synonym für Krise steht und gar nicht mehr anders verstanden wird, so doch diese, dass das Scheitern nicht nur im Kleinen und Privaten, sondern auch im grossen und globalen Massstab eine reelle Wahrscheinlichkeit besitzt, dass es quasi etwas Normales, Natürliches und Übliches ist, dass mithin die Notwendigkeit, sich darauf einzulassen, damit tatsächlich leben zu lernen, das Scheitern selbst als einen permanenten Aspekt des Lebens zu begreifen, grösser ist als alle vermeintlichen Gründe zur Annahme einer stetigen Aufwärtsentwicklung, gar einer Gesetzmässigkeit des sog. Fortschritts.

Freitag, 24. April 2009

Künstler, Kunst und Publikum.

Dass dem Künstler heute sein Publikum verloren und es notwendigerweise darum auch mit der sog. Kunst selbst bergab gehe, ist eine interessante, allerdings fragwürdige These. Hatten nicht zu allen Zeiten Künstler (und darunter Grosse!) nicht nur notgedrungen, sondern durchaus auch klugerweise oft praktisch ohne gegenwärtiges Publikum gearbeitet? Ist nicht William Turner zeitlebens für seine Nebelbilder ("Erbsensuppe") verlacht und beschimpft worden? Hatte nicht Gustav Mahler trotz seines Status' als Superstar am Dirigentenpult klaren Verstandes geäussert, seine Zeit werde erst noch kommen? Und hatte man nicht später auch und gerade aus dieser Unbeirrtheit Wesentliches an künstlerischer und intellektueller Grösse abgeleitet? — Es ist eine zweischneidige Sache mit dem sog. Publikum. Ich behaupte sogar, Kunst oder etwas Ähnliches wird genau in diesem Punkt des Abzielens auf ein Publikum höchst fraglich.

Donnerstag, 23. April 2009

Gegenfrage.

Wesentliche Eigenschaften der Deutschen seien Gehorsam und Folgsamkeit, postuliert man (durchaus nicht unrichtig, das sei hinzugefügt) in der Schweiz. Sie, die Deutschen, gingen nicht einmal bei Rot über die Strasse. Und, ja, zum "Jawoll"-Brüllen war ich erzogen, das lässt sich nicht leugnen. — Aber warum klopfe ich, der Deutsche, eigentlich immer so kluge Sprüche wie die Nummern 139, 144, 150 und 165? Und warum ausdrücklich ohne Nennung irgendeiner Nationalität?

Mittwoch, 22. April 2009

Sprüche (165)

Du sollst nicht nach den Vielen suchen. Such nach den Wenigen.

Dienstag, 21. April 2009

Disjunktion.

Ethik oder Religion? Das ist wieder so eine Frage, wie man sie nur in Deutschland glaubhaft stellen kann. Auch wenn es sich dabei nur um die verkürzten Namen zweier Schulfächer handelt, so wird doch jene Idiotie deutlich, auf die man es heute in der öffentlichen (und emotionalen) Diskussion reduziert: entweder oder, fortschrittlich oder gestrig, gut oder böse. So weit ist es heute gekommen! — Man frage einmal mit derselben Berechtigung: Lesen oder Schreiben?

Montag, 20. April 2009

Erste Zeichen.

Wenn man darüber nachdenkt (und also spekuliert), wie der frühe Mensch eines Tages zum ersten Mal ein Stück Geist manifestierte, einen Gedanken, d.h. ein sichtbares Stellvertreterzeichen schuf, eines mit einer Bedeutung für ihn und/oder andere, so wird man den Ursprung mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht in Kultischem suchen müssen - dies stellt bereits eine Entwicklungsstufe dar - sondern tatsächlich in etwas Simplen wie beispielsweise Wegmarkierungen, konkret (abgesehen von leider allzu vergänglichen Baumritzungen u.ä.) in aufgetürmten Steinmännchen und -gravierungen, vor allem in unwegsamen Geländen wie Gebirgen, in denen gangbare, sichere Wege selten, aber wichtig sind, beispielsweise Pässe. Solche Zeichen müssen für den umherstreifenden Menschen, für den Jäger gleichermassen wie für den Hirten, von ganz praktischer Bedeutung gewesen sein, noch bevor er mit dem Ackerbau anfing, auch Land überhaupt in Besitz zu nehmen und Territorialmarkierungen anzubringen. — Man müsste genaugenommen sogar jene wegen ihrer Malereien berühmten Höhlen in Frankreich und Spanien einmal auf prähistorische Wegmarkierungen hin untersuchen.

Sonntag, 19. April 2009

Rastgedanken.

Und wenn du doch einmal, während einer Rast, zurückblickst auf den Weg, den du gekommen bist, den krummen, schiefen, holprigen, über Anstiege und Gefälle hinweg, einander (wie banal und ironisch) gegenseitig aufhebend und mehrmals sogar noch verdächtig nahe am Ausgangspunkt vorbeiführend — sag, wie hättest Du es anders machen wollen? Oder gar noch besser? Hast du nicht etliche andere überholt und in die müden Augen von Umkehren geblickt? Und hast du nicht immer noch frische Spuren gefunden von einem, der vor dir lief? Und wenn nicht, hat's dich gekümmert?

Freitag, 17. April 2009

Vom Gestern zum Heute.

Das Gestern hat mich erzeugt; Nun erschaffe ich heute die Welten von Morgen. [...]
Aller Götter Keime ruhen wahrlich in mir.
(Das Ägyptische Totenbuch, Kapitel 179 "Um vom Gestern zum Heute schreiten zu können")
Manchmal schüttelt man den Kopf ob so viel Klarheit in den doch gänzlich unverständlichen Hieroglyphen. Man darf zudem fragen, ob - wenn einer vor 4500 Jahren so geschrieben hat - nicht einer auch vor 6000 oder 8000 Jahren so hätte denken können. Ich sage ja, unser historisches Empfinden ist ein sehr merkwürdiges.

Donnerstag, 16. April 2009

Erfordernis der Zeit.

Was die gesellschaftlich heute hoch bewertete Kategorie der gegenseitigen Toleranz angeht und das oft dahergeplapperte, allumfassende Toleranzgebot, das man schon den Kleinsten im Kindergarten beibringt, so sei hiermit angemerkt, dass diese Art Toleranz allem und jedem gegenüber ganz offensichtlich nirgends funktioniert und zwangsläufig zu einer Schieflage führt. Sie öffnet ein Tor zu Indifferenz und allgemeiner Beliebigkeit, das nur schwer zu schliessen ist. Das notwendige Gegengewicht heisst konsequent Intoleranz. Diese beiden Kategorien sind genaugenommen gar nicht von einander zu trennen, kein Recht ohne Pflicht, kein Gewinn ohne Kosten, ansonsten hat man etwas Grundlegendes nicht verstanden. Diesen Gedanken auszusprechen und dabei auch in seiner Tiefe zu begreifen, wäre einmal ein Erfordernis der Zeit: im gleichen Masse tolerant wie intolerant sein, darin liegt ein Schlüssel zu Nachhaltigkeit und Zukunft. Und letzteres braucht übrigens heutzutage bereits mehr Mut als ersteres. Drum, quasi als Mutmacher für jene schwerere Seite: sei intolerant!

Mittwoch, 15. April 2009

Nach oben.

Sobald die Tage etwas länger werden, geht der Blick nach oben, immer zuerst zu den ehrwürdigen Gipfeln im Norden1, die schon krumme Rücken haben, dann zu den Jungspunden im Süden, die frech auf ihren Köpfen ganzjährig weisse Perücken tragen, um älter zu wirken. — Einen Monat wird es noch dauern bis die Schneegrenze deutlich über 2000m angestiegen ist, und noch einen weiteren bis die Matten grün und darauf jene unzähligen, kleinen und zähen Blumen zu finden sind, so dass die Murmeltiere einen Grund haben, ihren Winterschlaf zu beenden ... und der im Winter faul gewordene Wanderer (letztendlich selbst halb Murmeltier) die Fadenscheinigkeit seiner Ausreden nicht mehr vor sich selbst rechtfertigen kann.

1 Bild: Chasseral (1607m, Schweizer Jura) heute mittag, noch mit Schnee

Dienstag, 14. April 2009

Randbemerkung während österlicher Zeitungslektüre.

Atheist sein (man muss das unbedingt richtig werten) heisst wesentlich vor allem undankbar sein — und Undankbarkeit war noch zu allen Zeiten unter Schäfchen ein Kardinalverbrechen. Man sei sich dessen durchaus auch heute noch oder heute wieder bewusst. So steht es letztendlich mit jeder individuellen Freiheit, die sich ein Einzelner herausnimmt, genauer: zu der sich ein Einzelner frei macht und frei kämpft, nämlich von der Macht der Vielen. Ihre Reaktion darauf kommt psychologisch betrachtet von weit unten aus der Bauchgegend und ist etwas sehr Menschliches, ein Gemisch aus ehrlicher Sorge, Trauer, Enttäuschung, Kränkung, Neid, Eifersucht, sich-im-Stich-gelassen-Fühlen (!), Mitleid und Selbstmitleid, von allem ein bisschen. Und ein Atheist ist in diesem Aspekt seines Daseins eben immer notgedrungen ein Einzelner, es gibt keine "wärmende" Gemeinschaft unter Atheisten, keine Herde, trotzdem hier und da sogar langfristig stabile Mehrheiten zustande kommen, und keine lenkende Macht über ihm - das ist ja das Unheimliche!

Keine Macht, Herr Bischof? Ein Atheist ist Herr über sich selbst, mit seinem bisschen Verstand und seinem Herzen, seinen Werten, seinem Gewissen, seinem Gerechtigkeitsempfinden, seiner Kultur, und damit auch Herr genug in jedem Falle, nicht mehr und nicht weniger. Und, nein, das ist keine Anmassung, diese durchaus nicht leichte Aufgabe1 ist natürlich — man wird frei geboren!

1 letztendlich nichts Geringeres als die Erbsünde

Montag, 13. April 2009

Sprüche (164)

Schauder des Rastlosen: stehenbleiben, sitzen, schlafen müssen. Als Rastloser musst du noch im Gehen schlafen lernen.

Samstag, 11. April 2009

Sprüche (163)

Mit Kranken spricht man am besten über ihre Krankheiten, mit Gesunden über ihre Gesundheiten.

Freitag, 10. April 2009

Zivilisation als Gegensatz von Kultur.

Nachdem Spengler so konsequent Kultur und Zivilisation unterscheidet und mit einiger Logik ausführt, letztere löse erstere durch Zugrunderichten ab, stellt sich die Frage: was ist eigentlich Zivilisation im Gegensatz zu Kultur? Wo ist der Unterschied? — Ich behaupte, der Unterschied liegt in der Richtung. Kultur ist etwas Evolutionäres. Sie entwickelt sich in einer Richtung und trotz möglicher Verzweigungen mehr oder weniger linienhaft, ein jeweiliges Erbe bewahrend und aber gleichzeitig auch erneuernd, vor allem innerhalb von Familien, erst danach auch in Dörfern, Tälern, Städten, Regionen und Völkern. Drum ist Kultur auch zurückverfolgbar und stilvoll. Zivilisation ist hingegen etwas Flächiges. Sie bewegt sich in alle Richtungen gleichzeitig, also ungerichtet, alles durchdringend und alles mit allem gleichberechtigt und indifferent mischend, notwendig stillos. Typische Begriffe als Anzeichen für Zivilisation sind Lifestyle und Zeitgeist.

Donnerstag, 9. April 2009

In der Krise.

Und du meinst wirklich, es sei die Idee, die dich quält? Ein lumpiger Gedanke in deinem Kopf, d.h. ein paar strömende Ionen? Nur weil er ein bisschen über das hinausgeht, ein bisschen anspruchsvoller ist, als das, was du bisher gedacht und gemacht, d.h. aus jenem Dunkel deiner Vorstellungen ans Licht geholt und mit deinen Händen umgesetzt hast? Oder weil du im Moment keinen Weg vor dir siehst? — Als ob du je einen Weg gehabt hättest! Und hast haben wollen!

Mittwoch, 8. April 2009

Sprüche (162)

Wer wirklich ruhig schläft, so ruhig, dass er nicht einmal träumt, ist möglicherweise gar nicht mehr richtig — am Leben.

Dienstag, 7. April 2009

Design.

Manche Entwicklungen in der Natur, wie dieser Stieglitz, von denen ich derzeit gelegentlich bis zu vier gleichzeitig an meinem Vogelhaus habe, scheinen optisch einen Zug von Ironie zu besitzen. Als ob sie nicht wegen, sondern trotz ihrer Farben lebten und überlebten.

Montag, 6. April 2009

Festgestellt.

Es funktioniert noch immer zuverlässig. Gemeint ist jenes schlechte Gewissen beim Kaufen und Verkaufen, Preise aushandeln, Feilschen, Pokern - beim legitimen Auftritt auf dem Markt also. Der Markt ist ein Ort, auf dem ein Gewissen oder auch Dinge wie Bescheidenheit, Demut, Kultur (also die bekannten Kardinaldummheiten) schlicht hinderlich sind, anderenfalls hat man den Markt nicht begriffen oder — nicht begreifen wollen. Dem Markt ist dies zum Glück egal ...

Sonntag, 5. April 2009

Sprüche (161)

Freiheit besteht nicht nur darin, Macht auszuüben, sondern auch ggf. darauf zu verzichten.

Freitag, 3. April 2009

Einzelne.

Bemerkenswert ist immer wieder, dass es (entgegen allen anderslautenden Gerüchten) doch noch Einzelne, d.h. Personen gibt, die in unserer rundum finanzoptimierten, globalisierten Wirtschaftswelt mit all ihren bekannten Zwängen zur notorischen Wirtschaftlichkeit, zum Effektivieren, Wachsen, Fusionieren, Verlagern und Outsourcen auf der einen Seite, zum ständigen Verbilligen, zum Vereinheitlichen, Reduzieren1 und - was sehr entscheidend ist - dem Bestreben zur Degradierung des Kunden zum schlichten Verbraucher auf der anderen Seite, langfristig mit eigenen Erzeugnissen ganz gut bestehen können. Durch unternehmerisches Geschick und Gespür, sehr wahrscheinlich auch durch persönliche Klugheit und Beweglichkeit, Bescheidenheit und Mut, nicht zuletzt durch geschickt arrangierte, funktionierende Netzwerke, d.h. durch Kooperation zum gegenseitigen Vorteil. — Man muss am Ende jedem dankbar sein, der solches versucht. Er tut dies selbstverständlich in seinem eigenen Interesse, aber daneben auch im Interesse Vieler, nämlich jener, die sich nicht nach der Masse orientieren und leicht mit all jenem Vereinheitlichten, Stromlinienförmigen zufriedengeben können. Er trägt auf diese Weise höchst erfrischend zur gewachsenen Vielfalt bei, zum Reichtum und nicht zuletzt zur Kultur. Und darin besteht letztendlich auch ein Beweis, dass Vieles möglich wäre, was heute angeblich gar nicht mehr "bezahlbar" oder "machbar" ist. Es liegt sehr oft schlicht an Einzelnen und deren Vorstellungsvermögen.

1 bis hin zu den Produkteigenschaften, der Produktlebensdauer, der Qualität u.a. wesentlichen Kriterien, die man heute schlichter Quantität opfert

Donnerstag, 2. April 2009

Begriffsklärung (XXVI)

Doping? — Ein Wort stellvertretend für den notwendig und mit Recht gescheiterten Versuch einer willkürlichen Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Ein ambivalenter Ausdruck einerseits der Scheinheiligkeit, andererseits des Unverständnisses.

Mittwoch, 1. April 2009

Fremd und eigen.

Eine Frage ist also, ob der westliche Mensch infolge zunehmender Einflussnahme auf sein Denken und Werten folgerichtig ein Bewusstsein aufweist, aktiv vertritt und am Ende sogar militärisch verteidigt, das nicht unwesentlich fremdem Design entspringt. Werfen wir einen Blick auf folgende Begriffe:
  • Kundentreue, Markentreue, Modebewusstsein, Lifestyle (und sog. Lifestyleprodukte),
  • Glaube an den sog. "Fortschritt" und dessen Kontinuität zum Höheren,
  • Glaube an fortwährendes Wachstum,
  • Glaube an die Rechtmässigkeit westlichen Wohlstands,
  • Glaube an die Überlegenheit der westlichen (insbesondere amerikanischen) Kultur,
  • Sorglosigkeit im Umgang mit Energie, Wasser, Land u.a. natürlichen Ressourcen,
  • Überzeugtsein vom Mehrheitsprinzip, d.h. Vertrauen auf sog. "kollektive Intelligenz",
  • politische bzw. religiöse Überzeugung und Heimat,
  • Nationalbewusstsein
All diese Begriffe hängen wesentlich mit diesem Gedanken zusammen. Was ist fremd und was ist eigen?