Samstag, 31. Oktober 2009

Ganz wie immer.

Trifft man einen Menschen nach Jahrzehnten wieder und ist man in der Lage, sich geeignet und unverklärt zu erinnern ... so wird man mit etwas Glück feststellen, so gut wie jede Eigenschaft liegt noch immer vor, nur über die Jahre merkwürdig verstärkt und tiefer ausgeprägt. Und wenn nicht, dann hat man wahrscheinlich nicht richtig hingeschaut.

Freitag, 30. Oktober 2009

Vom Selbstmitleid.

Menschlein, was leidest du, zwiefach gleich - an dir und an der Welt? Was redest du dich klein und schwach und hilflos und gibst der Welt die Schuld dafür? Der Welt! Was kann sie dafür, dass sie vermeintlich gross und kompliziert, intransparent, unlogisch und ungerecht ist? Die Schuld dafür trägst du allein in sie hinein. Und hat nicht immer alles zwei Seiten? Hätte sie nicht auch Grund, über dich zu klagen, über deine Verletzlichkeit, deine Unverträglichkeit mit ihr? — Vergiss die Schuld der Welt, sie hilft dir nicht weiter, du kannst sie nicht vermindern. Such in dir. Was geschieht bist du.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Gefangen.

Jeden Morgen hast du Pläne, heute werdest du dies und jenes tun, endlich, schon gestern wurde nichts daraus und vorgestern auch nicht, weil anderes wichtiger war, anderes ist ja immer wichtiger, das weiss man inzwischen, aber heute ... heute! ... Aber auch heute war eben anderes wieder wichtiger. Ein verschenkter Tag in den Abgründen anderer. Und auch morgen, so viel steht schon fast fest. — Immerhin hast du noch deine Pläne. Lass sie reifen, das kann viel wert sein. Und freu dich dran.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Homage to the mountains.

Morgens, im Halbdunkel, sehen die Berge mit ihren schneebedeckten Gipfeln aus wie weisshaarige, alte Männer, die dort am Horizont auf einer Bank sitzen, die Hände auf ihre Stöcke gestützt, um dicke Cigarren rauchend ein wenig über die nichtsnutzige Jugend, die nichtsnutzige Regierung oder ihre nichtsnutzigen Ehefrauen zu lästern. Man ist geneigt, im Vorbeigehen höflich zu grüssen, und vielleicht hebt ja einer sogar seinen Hut dabei, gebührenden Respekt vor dem Alter sehr wohl schätzend. Und eines Tages sitzt man selbst noch da ...

Dienstag, 27. Oktober 2009

Sprüche (190)

Was spottest du über etwas, das du nicht begreifst? — Es spottet immer auch gleichermassen deinem Unverständnis.

Montag, 26. Oktober 2009

Mehr Kreativität bitte.

Da mit dem erfolgten Einbrechen der finsteren Jahreszeit und vor dem Hintergrund des nun unweigerlich heraufziehenden, alljährlichen Massendeliriums momentan von lauter Atheisten und Scheinheiligen wieder einmal die Tradition sog. "Adventsfenster" sehr kreativ diskutiert wird — warum sollte nicht einer auf die Idee kommen, einen anständigen Dinosaurier farbenfroh und detailreich im Kerzenschein erstrahlen zu lassen, für alle Passanten zu deren innerlicher Erbauung weithin sichtbar? Man könnte - auch wenn das paleontologisch nicht ganz korrekt wäre - noch ein paar Schäfchen und einen Esel zu seinen Füssen grasen lassen. Hach, Idylle kann so einfach sein! — Ja, man nenne jetzt noch mich geschmacklos!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Historische Notwendigkeit.

Das Volk immer im Auge behalten. Zur Sicherheit. Und zwar im richtigen ...

Samstag, 24. Oktober 2009

Neustart unter anderer Prämisse.

Leben heisse verlieren lernen, las ich gestern im Feuilleton. Einer dieser Sätze, die einfach so daherkommen und die man dort auch nicht beweisen muss, es ist a priori jedem selbstverständlich. Drum solle man etwa Kinder beim Spiel (durch quasi umgekehrtes Mogeln) gewinnen lassen, das Verlieren lernten sie dann später schon noch früh genug. Wohlgemerkt, das Ziel bestand darin, sich dann besser zu fühlen, es ging eigentlich gar nicht um Kinder, diese waren nur Mittel und Werkzeug, und wie das Verlierenlernen dann später für einen Gewohnheitsgewinner ist, war eine Frage, die zu stellen man klug vermied. — Leben heisst, mit Verlaub, sein Scheitern in Gewinn umwandeln. Zurück auf Feld 1, meine lieben Schönschreiberlinge!

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Verfall.

Man gebe sich nur keinen allzu optimistischen Illusionen hin - der vermeintliche Rückgang von einst auffälligen Suchanfragen bzgl. der Thematik "Selbsтm0rd" liegt wesentlich vor allem daran, dass der grosse Datenkrake, der nach wie vor über 90% aller Anfragen bearbeitet, vor einiger Zeit offensichtlich seine Algorithmen umgestellt hat, so dass u.a. in Blogs Vieles nicht mehr so einfach gefunden wird. Gesucht wird schon, wie eh und je, man sei dessen versichert. — Blogs sind per definitionem ein Verfallsmedium. Nicht, dass dies jemand vergessen könnte. Und was eben nicht von selbst verfällt, das wird verfallen, vergessen und gestorben1. Das ist nichts weiter als konsequenter Zeitgeist. Man wird eines Tages tatsächlich auf die Idee kommen, den unteren, älteren Teil gleich maschinell abzuschneiden, nach einem Monat, einer Woche. Wen interessiert das noch?

1 Im Zeitalter des Massenmenschen nimmt man es mit Aktiv- und Passivkonstruktionen nicht mehr so genau.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Seriell.

Ich bin ein serieller Typ. Ich tue nicht gern Dinge parallel, sondern nacheinander. Dies hat nichts mit Flexibilität oder dem immer wieder durchs Feuilleton geisternden Geplapper über "Multitasking" zu tun, zu dem angeblich kein Mann fähig sei - es ist schlicht eine Frage der Qualität, mit der man Probleme löst. Ich behaupte, wer Vieles parallel macht, ich rede von Arbeiten, die man mit dem Kopf erledigt, durchdringt nur wenig davon mit der erforderlichen Tiefe und lässt sich selbst auch kaum die Musse, die eine vernünftige Idee von sich aus benötigt. Solche Parallelität ist fast ein Garant für ausbleibende Kreativität. Es bleibt schlicht kein Platz mehr für Ideen, deren Reifen, deren Entwicklung. Man erkennt es an den Resultaten und kann es mit einiger Erfahrung leicht herauslesen: Projekte, die von solcher Arbeitsweise geprägt sind, tragen unverwechselbare Kennzeichen. Sicher, man erledigt es halbwegs, so dass es immer gerade die momentanen Anforderungen erfüllt, oft ist dies auch gerade gut genug und ausdrücklich so gewünscht, oft aber eben nicht nachhaltig, nicht weitblickend, nicht sauber und nicht gut, und manchmal schon in wenigen Tagen nicht mehr ausreichend. Und was dann?

Dienstag, 20. Oktober 2009

Das Show-Tier.

Kennt man auf der Welt irgendein anderes Tier, das sich zu Tausenden1 versammelt, um einem Einzelnen beim Hüpfen, Brüllen, Grunzen oder Mähen zuzuschauen? Neuerdings genügt ja für derlei Huld auch Aussehen an sich, d.h. Sein. Man müsste genaugenommen einmal an anderen klugen Primaten untersuchen, ob diese möglicherweise ebenfalls Interesse an Show zeigen, einmal abgesehen von Imponiergehabe vor sexuellem Hintergrund oder zum Zwecke der Verteidigung nach aussen. — Zusatzfrage: wer waren historisch die ersten Showmen? Es waren die ersten Machtmenschen: Priester und Herrscher.

1 und zählte man Bildschirme mit, dann durchaus auch zu Millionen

Montag, 19. Oktober 2009

Begriffsklärung (36)

Richtig lesen heisst nicht, am Ende der Seite noch wissen, was oben auf ihr gestanden hat - das kann jeder - sondern wissen, was auf der nächsten und übernächsten stehen wird. Es hat eine vorauseilende Komponente. Zur Not bedeutet das, dass man auch mal eine Woche warten (und hirnen) muss, bevor man dies weiss.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Sprüche (189)

Man muss dem privaten Fernsehen in all seiner heute systematischen und von den Öffentlich-Rechtlichen nur mässigen Erfolges nachgeahmten Flachheit genaugenommen dankbar sein. — Es öffnet einem die Augen, wenn auch unfreiwillig.

Anm.: Nur, was man sieht, ist nicht (wie oft behauptet) "die Welt", es ist ein Produkt bestimmter, einflussreicher Teile derselben. Die Welt ist dahinter, d.h. zu erahnen.

Samstag, 17. Oktober 2009

Ewiger Anfänger.

Irgendwann, mit der Zeit immer schneller als noch zu Beginn, kommt nach durchwachter Nacht der Tag, an dem du nach vorn schaust und dich von hinten siehst, alles wird ganz klar und einfach — eine Iteration ist vorüber, wieder einmal, du kommst an den Anfang zurück, blickst auf dich selbst herab, der du warst, vor Monaten und Wochen, vor Tagen noch, ein bisschen klüger jetzt - hoffentlich! - aber vor allem mit der Gewissheit: ein neuer Anfang steht bevor, ein besserer und noch besserer, klügerer, tieferer, gehaltvollerer, eleganterer. Nein, ein Ende gibt es nicht. Sagen wir: das Ende entzieht sich dir fortwährend. So bleibst du der ewige Anfänger, in jedem Augenblick.

Freitag, 16. Oktober 2009

Ein Fluch.

Sicher nicht das Schlimmste, aber vielleicht das Dümmste, was einem passieren kann, ist — aus den Augen verlieren, dass alles mindestens zwei Seiten hat, wahrscheinlich noch viel mehr, es ignorieren, ihm keine Bedeutung beimessen, wie immer man es nennen will. Kann es ein muffigeres intellektuelles Gefängnis geben, als die eigene, in soliden Beton gegossene Überzeugung vom Richtigen, vom Guten, Fortschrittlichen und Wertvollen? D.h. nichts anderes als konsequent vordergründig und oberflächlich zu sein, absichtlich nur mit einem Auge zu sehen, obwohl man ein zweites hätte. — Aber genau das ist immer eine Tendenz, wir haben einen Hang dazu, immer. Es ist wie ein Fluch.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Sprüche (188)

Schafe, die morgens um einen zugefrorenen Trinkwasserbottich herumstehen, können sehr vorwurfsvoll blicken. Ebenso übrigens bei anhaltendem Regen. — Als ob man etwas für ihr Schafsein könnte!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Von den Tieren (IV)

Warum sich interaktiv mit den Tieren beschäftigen? — Weil dies eine wesentliche und sehr aufschlussreiche Möglichkeit ist, sich über sich selbst und seine Rolle klarzuwerden, im Einzelnen wie im Allgemeinen, d.h. als ein Mensch und als der Mensch, darüber was man selbst ist und tut (und was nicht), was Individuum, Charakter und Persönlichkeit ist und was Herde, Art und Rasse, was Intellekt ist was Instinkt (und was schlicht Zufall), über das zweibeinige Tier unter den vier-, sechs- und achtbeinigen. Das ist wertvolles Wissen, behaupte ich. — Zusammen mit einer Katze erfährt am Ende man noch, dass zwei Individuen verschiedener Spezies durchaus einen ganz ähnlichen Humorbegriff haben können.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Beton (III), ausserdem Teer.

Nein, man wünscht heute keiner Stadt mehr das Ende eines grossen, mehrjährigen Bauprojekts, das zuverlässig Ressourcen bindet, ohne ein neues, direkt anschliessendes, das diese übernimmt. Sehr schnell freiwerdende, sehr umfangreiche Tiefbauressourcen können mit ungewohnter Plötzlichkeit den Charakter einer infrastrukturellen Krebswucherung annehmen, für alle völlig überraschend, selbst für die Akteure, die am Morgen mit ihren Baggern anrücken ... "Wie, Ihr baggert heute auch auf dieser Strassenseite?" - "Nein, auf der anderen." - "Ah, na dann ..." Die Strassen über Nacht übersät mit Tumoren. — Der Effekt grossflächig-epidemischer Infrastrukturprojekte ist interessanterweise wie der von Frost oder Hochwasser, d.h. vor allem beeinträchtigend und oft ebenso hirnlos.

Montag, 12. Oktober 2009

Spekulation (V)

Sollte es nicht in einem Sonnensystem mit mindestens drei Sonnen einen stabilen Punkt in der Mitte geben, wo sich alle Gravitationskräfte aufheben? Und warum sollte sich dort nicht ein Planet befinden, der von allen Seiten her immer Licht hat?

Spekulation (IV)

Das merkwürdige Phänomen unseres Schlafes scheint wesentlich mit dem Vorhandensein einer ausgeprägten Nacht zusammenzuhängen, die einerseits zu einem Stillstand unserer Handlungen zwingt, andererseits auch einen gewissen Schutz bietet. Hätte unser Sonnensystem hingegen zwei oder noch mehr Sonnen, die die Dunkelphase auf einem Planeten möglicherweise verkürzten, die auch einen Effekt wie Polarnacht und -tag relativierten, wir hätten vielleicht ein anderes Verhalten ausgeprägt, wie es beispielsweise Wale und Dephine zeigen: wach und aktiv sein rund um die Uhr.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Begriffsklärung (35)

Sehgewohnheiten sind all das, an was der Fernsehzuschauer bereits gewöhnt ist, dessen fortwährende Zumutung ihm also nicht mehr als Problem erscheint.

Samstag, 10. Oktober 2009

Begriffsklärung (34)

Mit Verlaub, mein liebes Schweizervolk, Rassismus ist so gut wie nie das, was du damit meinst. Mich durchzuckt es jedesmal. Ich behaupte, das Wort Rassismus wird in der Schweiz fast immer falsch gebraucht, nämlich überhaupt nicht anhand der Rasse oder auf die Rasse oder gar eine Rassenlehre bezogen, übrigens auch von klugen Leuten, die es eigentlich wissen müssten. Man meint damit statt dessen alles mögliche, d.h. am Ende auch so gut wie jede ausserhalb des politisch korrekten, sicheren und demokratischen Bodens der Toleranzgesellschaft stehende Tendenz, ganz gleich welchen Inhalts. Aber jemand, der nicht mindestens zwischen Chauvinismus, Revanchismus, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsradikalismus, A- und Antireligiösität - und, nein, der Oberbegriff lautet eben nicht Rassismus - differenziert, für den alles mehr oder weniger synonym ist, wie will der je eine klare und glaubhafte Aussage machen?

Freitag, 9. Oktober 2009

Etwas ganz anderes tun.

Jener faustische Mensch Spenglers muss wahrscheinlich wirklich - dies ist quasi sein eigentliches Wesens- und Definitionsmerkmal - Dinge tun, für die er tatsächlich keinen anderen Grund benennen kann, ausser dem, dass ihn sein Wille und zwar wörtlich im Sinne Schopenhauers dazu treibt, seine innere Neugier, sein Interesse an der Welt. Warum also nicht ein Buch über Gartenbau lesen, eine neue Sprache lernen, ein Bild malen, orientalisch kochen? All dies ist in dieser Hinsicht gleichwertig. Einfach um zu prüfen, wie offen, wie weit man noch sich zu bewegen in der Lage ist. Und am Ende wird man noch anders von dort auf sich zurück blicken.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Stille Fragen.

Am Ende vermeidest du noch eine ehrliche Frage. Um andere zu schonen, um andere nicht zu beleidigen, zu beunruhigen, sie gar zu ängstigen. All das kann eine simple Frage. — Aber du freust dich im Stillen daran, die Frage gehabt zu haben, wach genug gewesen zu sein.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Laut und leise.

Man könnte fast ein Ungebot daraus machen: Sei leise oder Liebe die Stille oder Misstraue allem Lauten. Lautheit ist vor allem eine Eigenschaft des Geistlosen und/oder Destruktiven, ob nun beabsichtigt oder nicht. Der Krieg ist laut, selbst schon Militär an sich. Verkehr ist laut, je stärker, umso lauter, umso geistloser. Kirchenglocken, der Markt, die Vergnügungen der Vielen - Lautheit als Ausdrucksmittel - für Tumbe, für Bäuche, doch nicht für Köpfe. Die Stille ist - und insofern lernt man sie tatsächlich zu schätzen - eine Bedingung für Geist.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Über eine besorgte Frage (XX)

Neue Erkenntnisse? Womöglich gar solche von Bedeutung? Eine Deiner klugen, mit einem Lächeln vorgetragen Fragen. — Nein, gänzlich neue eigentlich nicht. Es sei denn, wiedereinmal, den alten, beinahe ein wenig angestaubten und bereits einen verdächtig hohen Stapel bildenden solchen endlich die ihnen gebührende Konsequenz zukommen zu lassen: endlich einen Schritt machen, aufbrechen, endlich Altes, Überwundenes, Verbrauchtes loslassen und abwerfen, guten Gewissens nicht einmal mehr daran denken, endlich die Augen, dann den Mund aufmachen, einmal standhalten, die Hand nicht wegziehen, den Rücken nicht krummachen, zur Not ruhig auch ein paar Hiebe mit dem Schwert austeilen, sieh, es geht besser als man dachte ... sich frei machen. Das wäre Einsicht und Reise zugleich.

Montag, 5. Oktober 2009

National.

Durchaus bemerkenswert an vielen Nationalhymnen ist ihr offenkundiger Kinderlied-Charakter. Man achte einmal darauf, insbesondere wenn sie öffentlich gesungen werden. Es ist diese markante musikalische Mixtur aus ganzen Noten geringen Umfangs, Einstimmigkeit und äusserst banalen Texten, wie man sie eigentlich nur Kindern (und Fussballern) glaubhaft, d.h. ohne Ironie zugesteht und abnimmt. "Heil Dir im Siegerkranz" - "God save our gracious Queen" - "Zum Geburtstag viel Glück" - "and the home of the brave" - "seh ich dich im Strahlenmeer" - "Aux armes, citoyens" - "O Tannebaum, o Tannebaum" - "Siam pronti alla morte."

Sonntag, 4. Oktober 2009

Passfotos (XXIV)

Albula-Pass (2315m), 22.09.2009, vormittags, sicher einer der schönsten Schweizer Alpenpässe.

Freitag, 2. Oktober 2009

Sprüche (187)

Nichts ist Zauberei. Wirklich gar nichts. (— Eine Erinnerung an das, was ja jeder intuitiv weiss, was man aber in vielen Situationen, vor allem jenen schwierigen, unklaren, verworrenen, die man nicht durchschaut und durchschauen soll, getrost auch gern vergisst. Und man frage ruhig einmal erklärte Naturwissenschaftler und Ingenieure, Mathematiker, Informatiker nach ihren kleinen, liebgewordenen und wohlgehüteten Aberglauben.)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Verloren.

Sind morgens auf dem Weg zur Arbeit die markanten 4000er des Berner Oberlandes nicht zu sehen, was letztendlich vor allem eine Frage der Luftfeuchtigkeit ist, so kann der Tag getrost als verloren abgeschrieben werden. Es wird nichts daraus. Es kann nichts daraus werden. Ich könnte auch gleich wieder nach Hause gehen.